Durch die Corona-Krise sind momentan viele Arbeitnehmer „gezwungen“ im Home Office zu arbeiten. Für viele totales Neuland. Für mich seit 20 Jahren Daily Business. Bereits in meinem Kinderzimmer habe ich damals für meine erste Firma einen Bereich abgetrennt und als Arbeitszimmer deklariert. Ich habe dort sogar Kunden empfangen. Heute im Haus ist der gesamte Keller für die Firma reserviert. Das ist natürlich absoluter Luxus. Völlig verständlich also, dass viele Menschen gerade vor einem Problem stehen, da sie jetzt vom Küchentisch aus ihrem Job nachgehen müssen.

Als alter Hase im Home Office finde ich die Tipps, die nun von Experten für ein „Erfolgreiches Arbeiten im Home Office“ kommen, recht amüsant. Man solle sich auch im Home Office so anziehen, als ginge man ins Büro. Ich persönliche halte mich nicht daran und trage Jogginghose und T-Shirt. Natürlich kann es für den Anfang eine große Hilfe sein, um in das Arbeits-Mindset zu wechseln. Denn, wenn man es nicht gewohnt ist, in den eigenen vier Wänden zu arbeiten, lässt man sich schnell ablenken.

Trotzdem denke ich, dass es für viele auch ein Segen sein wird auf diese Weise die Arbeit im Home Office kennenzulernen. Vielleicht führt die Erfahrung für den ein oder anderen zu einer produktiveren Arbeitsweise und für mehr Flexibilität im Job. Ich genieße tagtäglich die Freiheiten, die das Home Office mit sich bringt und nehme die Nachteile gern in Kauf. Deshalb habe ich auch kein Problem mit der momentanen Quarantäne-Situation, die ich übrigens am Donnerstag erstmals nach 3 Wochen für einen spannenden Außentermin verlassen habe.