Enttäuschung und Dankbarkeit liegen nah bei einander. Bei meinem Zoom Call ist mir diese Erkenntnis ganz klar geworden. Kennt ihr schon das neue soziale Netzwerk Quora? Ich habe mich in der letzten Woche mit Community Manager Sven über eine Kooperation unterhalten. Dabei erzählte ich über all die Dinge, die ich so tue und die ich bieten kann. Dabei wurde mir schlagartig klar, was da mittlerweile alles zusammen kommt. Im täglichen Leben kommen einem die Errungenschaften so normal vor. Keine große Sache. Doch so aneinandergereiht sieht dieser Alltag schon ganz anders aus und kleine Enttäuschungen gehen im großen Ganze total unter.

Dieses Erlebnis hat mich darüber nachdenken lassen, mehr Dankbarkeit in meinem Leben zuzulassen. Denn ich bin dankbar, für all das, was ich jeden Tag tun darf. Für meine Kunden. Meine Geschäftspartner. Meine Abonnenten. Meine Follower. Für meine Frau und die vielen Dinge, die wir miteinander unternehmen und teilen. Wie zum Beispiel unsere Liebe zu Marvel. Endlich war es nämlich so weit: Wir haben uns „Avengers: Endgame“ angeschaut. Ein grenzgenialer Film, den ich jedem nur ans Herz legen kann. Enttäuschend dabei: Es gab keinen Marvel-Becher mehr. Doch am Ende dieser Woche denke ich mir, dass ich dankbar sein kann, dass ich mir Dinge, wie einen Kinobesuch mit vollem Programm – mit den besten Sitzen, Cola, Nachos und Popcorn – einfach so leisten kann. Diesen Luxus habe ich mir erfolgreich erarbeitet, da kann ich schon mal auf einen Becher verzichten. Oder ihn mir vielleicht bei ebay ersteigern.